Darmspiegelung: Vorbereitung

Die Darmspiegelung sollte immer gut vorbereitet werden, denn wenn der Darm nicht sauber ist, dann können Stuhlreste verhindern, dass das Innere des Darmes genau unter die Lupe genommen werden kann.

Vorbereitung auf eine Darmspiegelung


Bei einer Darmspiegelung ist es wichtig, dass der Darm sauber ist, damit mit der Kamera auch wirklich alles gesehen werden kann. Deswegen können Patienten nicht von heute auf morgen einer Darmspiegelung unterzogen werden, denn dies bedarf auch immer einer gewissen Vorbereitung. Ist der Darm nicht vollständig gesäubert, dann können Stuhlreste die Sicht behindern. Dies kann zur Folge haben, dass die Darmspiegelung abgebrochen und an einem anderen Tag durchgeführt werden muss.

Einige Tage vor der Darmspiegelung wird bereits begonnen, dass nur noch leicht verdauliche Kost eingenommen werden sollte. Einen Tag vor der Darmspiegelung wird dann ein Abführmittel verabreicht, das ziemlich stark ist. Deswegen wird den Patienten auch immer angeraten, dass an diesem Tag nicht gearbeitet werden sollte. Zudem können die starken Stuhlabgänge auch den Kreislauf belasten. Wenn der Kreislauf für diese Art der Darmsäuberung zu schwach ist, dann kann auch einige Stunden vor der Darmspiegelung ein Einlauf verabreicht werden. Dabei empfinden viele Patienten den Einlauf und auch das verwendete Mittel sehr unangenehm. Zudem wird der Einlauf selbst auch immer als sehr belastend angesehen.

Noch vor einigen Jahren war die Darmsäuberung sehr mühsam, denn einige Tage vor der Darmspiegelung mussten mehrere Liter einer Flüssigkeit getrunken werden, die nicht wirklich wohlschmeckend war. Aufgrund des Geschmackes schafften viele Patienten die angeführten Mengen nicht, weswegen die Ergebnisse der Darmspiegelung meist zu Wünschen übrig ließen.

Heute sind die Mengen nicht nur reduziert worden, sondern zudem weisen sich auch einen angenehmen Geschmack auf. So kann auch Abführmittel gekauft werden, das nach Zitrone schmeckt. Vor der Darmspiegelung sollte mit dem Arzt immer abgesprochen werden, welche Medikamente eingenommen werden dürfen und welche nicht. Vor allem bei Medikamenten, die den Blutdruck regulieren, spielt dies eine wichtige Rolle.