Darmspiegelung

Die Darmspiegelung ist eine routinemäßige Untersuchung, die nicht nur zur Abklärung von Krankheiten im Dickdarm durchgeführt wird, sondern auch als Vorsorgeuntersuchung verwendet wird.

Die Darmspiegelung ist auch unter dem Namen Koloskopie bekannt. Bei der Darmspiegelung handelt es sich um eine Untersuchung des Dickdarmes, wobei meist auch einige Zentimeter des Dünndarmes untersucht werden. Die Darmspiegelung wird entweder als Abklärung bei Diagnosen eingesetzt, oder als Vorsorgeuntersuchung durchgeführt.

Bei einer Darmspiegelung muss der Patient immer seine Einwilligung geben, die schriftlich erfolgen muss. Zuvor muss der Arzt immer ein aufklärendes Gespräch mit dem Patienten führen und über Risiken und Nebenwirkungen aufklären. In den letzten 20 Jahren hat sich die Technik der Darmspiegelung massiv verändert.

Die Verbesserung der Technik hat nicht nur eine bessere Optik mit sich gebracht, sondern zudem konnte auch das Lumen verkleinert werden, wodurch dem Patienten doch einige erspart bleibt. Trotzdem ist die Darmspiegelung immer noch mit einem schlechten Ruf behaftet, denn die meisten Erfahrungen werden immer noch mit den Pionierzeiten der Darmspiegelung in Verbindung gebracht. Heute handelt es sich nur noch um einen Routineeingriff, der kaum mit Risiken verbunden ist. Bei der Darmspiegelung ist der Patient zwar bei Bewusstsein, erhält aber meist eine leichte Sedierung, da der Eingriff nicht wirklich angenehm ist und schon mal mit leichten Schmerzen verbunden sein kann.

Der Schlauch für die Darmspiegelung ist mit zahlreichen Glasfaserbündeln ausgestattet. Mit einer speziellen Lichtquelle wird Kaltlicht in das Innere des Darmes gebracht. Durch die Technik entsteht ein Bild, das heute schon eine sehr hohe Auflösung hat. Die Instrumentenspitze kann in alle Richtungen gedreht werden, wodurch das gesamte Innere des Darmes begutachtet werden kann. Der Schlauch ist mit einem Computer verbunden, wodurch die Bilder nicht nur sofort bei der Untersuchung angesehen, sondern auch gedruckt werden können.